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„Entlang der Soca“ 4.Tag

Bereits der 4.Tag unserer Tour und wieder super Wetter. Gestartet sind wir wieder um 7:00 Uhr, bereits um 7:45 Uhr fuhren wir bei Nova Gorica über die Landesgrenze zu Italien. Am frühen Vormittag konnten wir den Großteil der Strecke noch entlang der Soca fahren, später mussten wir leider einige Km abseits der Soca fahren. Kurz vor Mittag stoppte uns ein Italiener (leider habe ich keine italienisch Kenntnis) sprach etwas von Reportage ….. und will uns in Grado finden. Eine Steige schönste Marillen wollte er mir schenken …… aber leider. Um 12:10 Uhr war es soweit, Ankunft am Golf von Triest, wo die Soca ins Meer mündet. Die letzten paar hundert Meter mussten wir zu Fuß zurücklegen, dann war es soweit, ein kleiner Turm und ein toller Ausblick zur Mündung ins Meer. Die letzten 4 Tage waren für mich nicht leicht, aber es hat mir gezeigt, dass ich ohne fremde Hilfe mit Einschränkung auch noch etwas unternehmen kann. Auf dem Weg nach Grado fuhren wir wieder bei 34°C im Schatten bzw. bei 43°C in der Sonne! Bei den ersten 2 Campingplätze waren Hunde nicht erlaubt, am Rande von Grado eine topp Campinganlage „Residence Punta Spin“ UND HUNDE WILLKOMMEN! Der heutige 1/2 Tag Pause reicht uns, wir wollen wieder nach Hause zu unserem Umfeld, weshalb wir morgen wieder die Rückreise starten.

Heutige Strecke: Plave – Nova Gorica (Grenze / Ital) – Gorizia – Savogna D’Isonz – Poggio Terterza – Marcorina – Golf von Triest – Grado (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 15:15 Uhr / Tages-Km: 82km / Ges-Km: 415km

„Entlang der Soca“ 3.Tag

Tag 3 der Reise und die Hitze lässt nicht nach. Wie zu letzt, starteten wir sonnigen 13°C um 7:00 Uhr unsere Tagesroute. Bereits die ersten Km entlang der Soca waren vom feinsten, Natur wie man sie leider nur noch selten erleben kann. Arthur zeigt sich auch heute wieder von seiner besten Seite. Nach dem selbst gefertigtem Mittagsmahl wurde es wieder hart. Bei der Fahrt im Schatten zeigte das Thermometer 33°C an ….aber in der Sonne neuer Rekord ….44°C ! Leider führt die Route ca. 70% durch sonniges Gebiet. So lange wir in Bewegung sind vertrage ich die Sonne gut, beim stehen sieht die Sache aber anders aus. Morgen wenn alles ok geht, noch rund 80km und wir haben unser Ziel den Golf von Triest erreicht, wo die Soca ins Meer fließt.

Heutige Strecke: Vrsic-Pass (Saca-Ursprung) – Trenta – Soca – Bovec – Zaga – Gradic – Kamno – Tolmin – Doblar – Plave (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 17:25 Uhr / Tages-Km: 95km / Ges-Km: 333km

„Entlang der Soca“ 2.Tag

2.Reisetag, Sonntag 30.06.2019 / Abfahrt um 7:00 bei sonnigen 13°C
Die letzte Nacht habe ich von 21:00 – 6:00 Uhr gut geschlafen.
gestern wurde mir klar wie schwach ich körperlich bin …..muss zukünftig alles noch vorsichtiger angehen!
Am Vormittag lief es heute richtig gut, Arthur hat wie immer beim Reisen beste Laune. Heute nach dem Mittagessen stand die Wundversorgung (noch 3 Löcher in der Bauchnarbe) auf dem Programm, alles lief bestens. Um 14:00 Uhr starteten wir die Auffahrt zum Wurzenpass. 18% Steigung, wieder 40°C beim Fahren in der Sonne, um meinen Porsche nicht zu überhitzen fuhr ich mit 5km/h im langsamen 3.Gang was toll funktionierte. Kaum hatten wir den Wurzenpass bzw. die slowenische Grenze hinter uns wartete bereits der Vrsic-Pass auf uns. Diesmal reichte der schnelle 1. Gang um im grünen Bereich zu bleiben. Am Pass oben angekommen zeigten uns die Urlauber wieder den Daumen nach oben, super Leistung vom kleinen Porsche! Jetzt ging es soweit ich fahren konnte zum Ursprung der Soca, glasklares Wasser, was sofort von Arthur und mir getestet wurde. 8km nach unserem Soca-Ursprung schlugen wir an der Soca bei bester Luft unser Nachtlager auf. Ich hoffe es läuft morgen auch wieder etwas besser, heute war ich schon etwas besser unterwegs als gestern.

Heutige Strecke: St.Primus – Ferlach – St.Peter – Latschach – Wurzenpass (Grenze/Slow) – Kranjska Gora – Vrsic-Pass (Soca-Ursprung) Nachtlager

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 18:50 Uhr / Tages-Km: 111km / Ges-Km: 238km

„Entlang der Soca“ 1.Tag

Wir starteten bei heiteren 16°C und Sonnenschein um 7:00 Uhr in Stiwoll.
Das große Fragezeichen ……. wie wird es nach meinen beiden OP’s im Winter, 23kg leichter (67kg) nun werden? Als erstes nahm Arthur sofort seinen Platz ein und nach den Glückwünschen der Familie ging es ab Richtung Pack. In Södingberg schoss es mir in den Kopf …habe die Leine für Arthur vergessen, sofort in Voitsberg zum Fressnapf eine kaufen. Als ich mit der neuen Leine vom Geschäft zum Traktor ging sah ich die alte am Traktor hängen ?!?!….ohne Worte. Bei der Auffahrt nach Edelschrott, Fall Nr.2 ….ich habe meine Lovenox-Spritzen vergessen …… Anruf nach Hause zu meinen Engerln und bei der Abfahrt von der Pack kamen die Spritzen bereits zugestellt von Claudia…..DANKE!
Meine Mahlzeiten habe ich genau eingehalten, als Mittagessen kochte ich mir eine kräftige Suppe mit Eierteigwaren, 1 Frankfurter rein geschnitten und etwas Backerbsen dazu. Die Hitze 40°C beim Fahren in der Sonne ist nicht zu unterschätzen. Körperlich zeigte es mir bereits um 13:40Uhr meine Grenzen auf, so das ich mich für rund 45Min. zum Schlafen in den Anhänger legte, danach ging es wieder gestärkt weiter. Mit 127km haben wir sogar unser Tagesziel erreicht und kamen bis nach St.Primus wo wir um 18:40 für heute in einem Waldweg unser Nachtlager aufschlagen.

Heutige Strecke: Stiwoll – Köflach – Packsattel – Twimberg – Wolfsberg – Griffen – Völkermarkt – Klopeiner See – St.Primus (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 18:40 / Tages-Km: 127km

Melde mich zurück

Nach einer weiteren schweren OP im März und wieder über 1 Monat im Spital melde ich mich zurück. Durchlebe gerade eine schwere Zeit, habe in den letzten 4 1/2 Monate 22kg abgenommen und muss meine kompl. Ernährung umstellen bzw. mir erst einen Ernährungsplan für meine Traktorreisen zurecht legen. Da ich ca. alle 2 Stund etwas Essen muss, davon 1-2 mal warm aber streng nach Diät, wird es auf Reisen nicht einfach. Neben meiner Familie haben Arthur bzw. das Traktorreisen mir immer ein Ziel vorgegeben, wo es sich lohnt weiter zu Leben.

Wiedersehen nach einem Monat

Nach einer schweren OP und 1 Monat (Dezember 2018) im Spital, haben Arthur und ich uns endlich wieder. Arthur seine Begrüßung bei meiner Ankunft zu Hause war echt überwältigend. Zur Zeit bin ich noch sehr schwach auf den Füßen ( -13kg Gewichtsverlust ……) In Gedanken bin ich bereits bei unserer geplanten Soca-Tour im Juli, es wird (gesundheitlich) noch ein langer Weg aber ich werde es schaffen. Arthur hat sich bei der Krebssuche bezüglich Ausarbeitung der Krebsproben sehr gut weiterentwickelt. Melde mich wieder, wenn es etwas neues gibt.

 

Bericht über Arthur im ORF

Renate Rosbaud hat nach Zeus nun auch (Mi.17.Okt.18/19:00 Uhr ORF2) einen schönen Bericht über meinen Partner Arthur gebracht. Bereits bei den Dreharbeiten war ein sehr freundschaftliches Klima und es wurde immer auf Arthur Rücksicht genommen, was mir sehr wichtig ist bzw. wofür ich beim ORF-Team gerne DANKE sagen möchte.

Drehtag für die Arthur-Doku

Gestern am Mittwoch 10.Okt. 2018 war der ORF mit Renate Rosbaud + Team bei uns in Stiwoll bezüglich Dreharbeiten für eine Doku über Arthur und sein Leben. Die Ausstrahlung dieser Doku ist bereits am Mittwoch 17.Okt. 2018 im ORF2 um 19:00 in der Sendereihe „Bei Tier daheim“ zu sehen. Wie bereits bei den Dreharbeiten über Zeus war auch diesmal eine überaus gute Stimmung bei der Dreharbeit. Ein DANKE an Renate Rosbaud + Team für das Verständnis bzw. Rücksichtnahme auf Arthur. Die Ausstrahlung der Doku über die Krebssuchhunde bzw. Mailtraining wo Arthur auch mitwirken durfte findet am 15.Dez. 2018 auf ARTE um 21.45 Uhr statt.
Nach den vielen Termine inkl. der meist 2x wöchentlichen Probenausarbeitung bei der Krebssuche gönnen Arthur und ich uns nun einen gemütlichen, hoffentlich schönen Herbst.

Arthur der Krebssuchhund

Mi. der 08.08.2018, ein schöner Tag für Arthur und mich. Nach 6Monate, 2x wöchentliches Training, 1.900Teströhrchen gab uns Wolfgang Gleichweit, Chef und Ausbildner der Krebssuchhunde heute bekannt, dass Arthur nun zu den fertigen Einsatzhunden der Krebssuchhundestaffel zählt. DANKE an Wolfgang für seine tolle Arbeit, Arthur und Herrchen haben viel Freude an dieser Arbeit. 

Ungewohnte Tage für Arthur

Jetzt ist wieder die gewohnte Ruhe eingekehrt. Vorige Woche fanden von Mo.23.-Mi.25.Juli Dreharbeiten für ARD bzw. WDR über die „Krebssuchhunde“ bzw. „Mantrailing“ statt, wo Arthur mitwirken durfte. Es war wieder eine neue Erfahrung für Arthur mit den mehrmaligen Wiederholungen bei den Dreharbeiten, was er aber toll meisterte. Wenn wir wissen wann der Beitrag ausgesendet wird, werde ich den Termin hier auf der HP bekannt geben.
Für Mitte September hat sich auch der ORF (Renate Rosbaud) angemeldet, die einen Beitrag über Arthur und sein Leben in der Serie „Bei Tier daheim“ bringen möchte, wo auch ein schöner Beitrag über „Zeus“ gebracht wurde.