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„Entlang der Soca“ 8.Tag

7:25 Uhr / 15°C. Abfahrt zur letzten Tagestour der Reise. Die Sonne spiegelt im Stausee und außer der Gesang der Vögel ist nichts zu hören. Leider meldeten sich heute schon am Vormittag wieder die Kreuzschmerzen. Arthur ist im Vergleich TOP FIT ! Die wichtigste Aktion am Vormittag ….. ich bestellte per Handy ein 1/2 Backhendl bei meinem Stammlokal „Gockl Stubn“ in Stiwoll. Nach dem letzten Tankstopp in Hitzendorf kamen wir endlich wieder in Stiwoll an. Jetzt haben wir in Gesellschaft von guten Bekannten sowie Wolfgang, Chef von den Krebssuchhunden ein Stück von unseren bestellten Backhendl (natürlich mit entfernter Panier) genossen. Es waren tolle (auch mit etwas Schmerzen verbundene) Tage, jetzt ist mir auch klar, dass ich zukünftig etwas zurück stecken muss.

Heutige Strecke: Soboth Stausee – Eibiswald – Deutschlandsberg – Stainz – Mooskirchen – Hitzendorf – Stiwoll

Abfahrt: 7:25 Uhr / Ankunft: 14:20 Uhr / Tages-Km: 88 km / Ges-Km: 797 km

Reisedaten: 8 Tage / 797km /
täglich 74 – 127 km auf der Streck
täglich reine Fahrzeit 5:05 Std. im Schnitt
täglich auf der Strecke 7:07 – 11:46 Std.

„Entlang der Soca“ 7.Tag

Vorletzter Tag unserer Reise, ich war überrascht das wir beim verlassenem Haus bereits um 6:00 Uhr eine Besucherin bekamen. Es war die Besitzerin die den Garten noch bewirtschaftet. Nach der Begrüßung starteten wir bei kühlen 11°C um 7:20 Uhr wieder unsere Tour. Am Vormittag konnten wir gut Km machen, nach der Mittagspause wartete die Soboth auf uns. Um 12:30 Uhr starteten wir im 1.Gang die 11km lange Auffahrt. Nach 1:35 Std. im 1.Gang mit max. 7km/h hatten wir die 11Km zur Anhöhe bezwungen. Ganz kurz, 14:00 Uhr 32°C im Schatten und 43°C in fahrt in der Sonne. Bereits müde und wieder mit Kreuzschmerzen bezogen wir unser Nachtlager am Stellplatz vom Soboth-Stausee. Jetzt freuen wir uns bereits auf unsere Lieben zu hause, werden auch gleich einen Teil vom 1/2 Backhendl in der Gockl Stubn zu uns nehmen.

Morgen, letzter Tag der Tour: Soboth Stausee – Eibiswald – Deutschlandsberg – Stainz – St.Stefan – Mooskirchen – Hitzendorf – Stiwoll – (Gockl Stubn)

Heutige Strecke: Seeberg – Eisenkappel – Bleiburg – Soboth Stausee / Nachtlager

Abfahrt: 7:20 Uhr / Ankunft: 14:40 Uhr / Tages-Km: 74km / Ges-Km: 709km

„Entlang der Soca“ 6.Tag

Abfahrt wie immer um 7:00 Uhr, heute nach dem Regen am Abend, leicht bewölkt bei kühlen 16°C. Gleich am frühen Vormittag fuhren wir bei Cerno auf 1.700m durch ein Schigebiet. Obwohl es heute nicht so heiß war macht sich die körperliche Müdigkeit stark bemerkbar. Nach dem Mittagessen wurde es wieder heller und um 15:00 Uhr hatte uns die Sonne doch noch gefunden. 26°C im Schatten und 33°C beim fahren in der Sonne. Heute am Nachmittag hatte ich zum ersten mal beim Traktorfahren Kreuzschmerzen bekommen ……. Um 18:00 Uhr sind wir am Seeberg bei der Landesgrenze zu Österreich angekommen. Bei der Abfahrt vom Seeberg fanden wir abseits der Straße ein verlassenes Haus wo wir etwas geschützt unser Nachtlager aufschlugen.
Sollte morgen alles normal ablaufen, werden wir unser letztes Nachtlager beim Stellplatz am Soboth-Stausee aufschlagen.

Heutige Strecke: Bukovo – Dolenji – Davco – Zelezniki – Kranj – Bobovek – Kokra – Seeberg (Grenze / Österr.) Nachtlager

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 18:30 Uhr / Tages-Km: 109km / Ges-Km: 635km

„Entlang der Soca“ 5.Tag

Auch den 5.Tag starteten wir bei Schönwetter, 24°C und leichter Bewölkung. Jetzt ging es durchs Landesinnere, wo wir bereits um 10:35 Uhr bei Miren die Landesgrenze zu Slowenien überquerten. Mittags wie gehabt, 33°C im Schatten, 44°C beim fahren in der Sonne. Im Hinterland von Slowenien hatten wir keinen Navi-Empfang bzw. häuften sich die Schotterstraßen. Um ca. 16:00 Uhr verschwindet die Sonne und es ziehen schwere Wolken auf. Im Bereich Bukovo beziehen wir um 18:00 Uhr unser Nachtlager, es hat nur mehr 22°C und fühlt sich im Vergleich zu den letzten Tagen richtig kühl an. Um 18:30 Uhr zieht ein Gewitter auf und es beginnt zu regnen.

Heutige Strecke: Grado – Constantin – Duberdo – Peci – Miren (Grenze / Slow) – Breg – Cepovan – Baca – Bukovo (Nachtlager)

Abfahrt: 7:30 Uhr / Ankunft: 18:00 Uhr / Tages-Km: 111km / Ges-Km: 526km

„Entlang der Soca“ 4.Tag

Bereits der 4.Tag unserer Tour und wieder super Wetter. Gestartet sind wir wieder um 7:00 Uhr, bereits um 7:45 Uhr fuhren wir bei Nova Gorica über die Landesgrenze zu Italien. Am frühen Vormittag konnten wir den Großteil der Strecke noch entlang der Soca fahren, später mussten wir leider einige Km abseits der Soca fahren. Kurz vor Mittag stoppte uns ein Italiener (leider habe ich keine italienisch Kenntnis) sprach etwas von Reportage ….. und will uns in Grado finden. Eine Steige schönste Marillen wollte er mir schenken …… aber leider. Um 12:10 Uhr war es soweit, Ankunft am Golf von Triest, wo die Soca ins Meer mündet. Die letzten paar hundert Meter mussten wir zu Fuß zurücklegen, dann war es soweit, ein kleiner Turm und ein toller Ausblick zur Mündung ins Meer. Die letzten 4 Tage waren für mich nicht leicht, aber es hat mir gezeigt, dass ich ohne fremde Hilfe mit Einschränkung auch noch etwas unternehmen kann. Auf dem Weg nach Grado fuhren wir wieder bei 34°C im Schatten bzw. bei 43°C in der Sonne! Bei den ersten 2 Campingplätze waren Hunde nicht erlaubt, am Rande von Grado eine topp Campinganlage „Residence Punta Spin“ UND HUNDE WILLKOMMEN! Der heutige 1/2 Tag Pause reicht uns, wir wollen wieder nach Hause zu unserem Umfeld, weshalb wir morgen wieder die Rückreise starten.

Heutige Strecke: Plave – Nova Gorica (Grenze / Ital) – Gorizia – Savogna D’Isonz – Poggio Terterza – Marcorina – Golf von Triest – Grado (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 15:15 Uhr / Tages-Km: 82km / Ges-Km: 415km

„Entlang der Soca“ 3.Tag

Tag 3 der Reise und die Hitze lässt nicht nach. Wie zu letzt, starteten wir sonnigen 13°C um 7:00 Uhr unsere Tagesroute. Bereits die ersten Km entlang der Soca waren vom feinsten, Natur wie man sie leider nur noch selten erleben kann. Arthur zeigt sich auch heute wieder von seiner besten Seite. Nach dem selbst gefertigtem Mittagsmahl wurde es wieder hart. Bei der Fahrt im Schatten zeigte das Thermometer 33°C an ….aber in der Sonne neuer Rekord ….44°C ! Leider führt die Route ca. 70% durch sonniges Gebiet. So lange wir in Bewegung sind vertrage ich die Sonne gut, beim stehen sieht die Sache aber anders aus. Morgen wenn alles ok geht, noch rund 80km und wir haben unser Ziel den Golf von Triest erreicht, wo die Soca ins Meer fließt.

Heutige Strecke: Vrsic-Pass (Saca-Ursprung) – Trenta – Soca – Bovec – Zaga – Gradic – Kamno – Tolmin – Doblar – Plave (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 17:25 Uhr / Tages-Km: 95km / Ges-Km: 333km

„Entlang der Soca“ 2.Tag

2.Reisetag, Sonntag 30.06.2019 / Abfahrt um 7:00 bei sonnigen 13°C
Die letzte Nacht habe ich von 21:00 – 6:00 Uhr gut geschlafen.
gestern wurde mir klar wie schwach ich körperlich bin …..muss zukünftig alles noch vorsichtiger angehen!
Am Vormittag lief es heute richtig gut, Arthur hat wie immer beim Reisen beste Laune. Heute nach dem Mittagessen stand die Wundversorgung (noch 3 Löcher in der Bauchnarbe) auf dem Programm, alles lief bestens. Um 14:00 Uhr starteten wir die Auffahrt zum Wurzenpass. 18% Steigung, wieder 40°C beim Fahren in der Sonne, um meinen Porsche nicht zu überhitzen fuhr ich mit 5km/h im langsamen 3.Gang was toll funktionierte. Kaum hatten wir den Wurzenpass bzw. die slowenische Grenze hinter uns wartete bereits der Vrsic-Pass auf uns. Diesmal reichte der schnelle 1. Gang um im grünen Bereich zu bleiben. Am Pass oben angekommen zeigten uns die Urlauber wieder den Daumen nach oben, super Leistung vom kleinen Porsche! Jetzt ging es soweit ich fahren konnte zum Ursprung der Soca, glasklares Wasser, was sofort von Arthur und mir getestet wurde. 8km nach unserem Soca-Ursprung schlugen wir an der Soca bei bester Luft unser Nachtlager auf. Ich hoffe es läuft morgen auch wieder etwas besser, heute war ich schon etwas besser unterwegs als gestern.

Heutige Strecke: St.Primus – Ferlach – St.Peter – Latschach – Wurzenpass (Grenze/Slow) – Kranjska Gora – Vrsic-Pass (Soca-Ursprung) Nachtlager

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 18:50 Uhr / Tages-Km: 111km / Ges-Km: 238km

„Entlang der Soca“ 1.Tag

Wir starteten bei heiteren 16°C und Sonnenschein um 7:00 Uhr in Stiwoll.
Das große Fragezeichen ……. wie wird es nach meinen beiden OP’s im Winter, 23kg leichter (67kg) nun werden? Als erstes nahm Arthur sofort seinen Platz ein und nach den Glückwünschen der Familie ging es ab Richtung Pack. In Södingberg schoss es mir in den Kopf …habe die Leine für Arthur vergessen, sofort in Voitsberg zum Fressnapf eine kaufen. Als ich mit der neuen Leine vom Geschäft zum Traktor ging sah ich die alte am Traktor hängen ?!?!….ohne Worte. Bei der Auffahrt nach Edelschrott, Fall Nr.2 ….ich habe meine Lovenox-Spritzen vergessen …… Anruf nach Hause zu meinen Engerln und bei der Abfahrt von der Pack kamen die Spritzen bereits zugestellt von Claudia…..DANKE!
Meine Mahlzeiten habe ich genau eingehalten, als Mittagessen kochte ich mir eine kräftige Suppe mit Eierteigwaren, 1 Frankfurter rein geschnitten und etwas Backerbsen dazu. Die Hitze 40°C beim Fahren in der Sonne ist nicht zu unterschätzen. Körperlich zeigte es mir bereits um 13:40Uhr meine Grenzen auf, so das ich mich für rund 45Min. zum Schlafen in den Anhänger legte, danach ging es wieder gestärkt weiter. Mit 127km haben wir sogar unser Tagesziel erreicht und kamen bis nach St.Primus wo wir um 18:40 für heute in einem Waldweg unser Nachtlager aufschlagen.

Heutige Strecke: Stiwoll – Köflach – Packsattel – Twimberg – Wolfsberg – Griffen – Völkermarkt – Klopeiner See – St.Primus (Nachtlager)

Abfahrt: 7:00 Uhr / Ankunft: 18:40 / Tages-Km: 127km

Melde mich zurück

Nach einer weiteren schweren OP im März und wieder über 1 Monat im Spital melde ich mich zurück. Durchlebe gerade eine schwere Zeit, habe in den letzten 4 1/2 Monate 22kg abgenommen und muss meine kompl. Ernährung umstellen bzw. mir erst einen Ernährungsplan für meine Traktorreisen zurecht legen. Da ich ca. alle 2 Stund etwas Essen muss, davon 1-2 mal warm aber streng nach Diät, wird es auf Reisen nicht einfach. Neben meiner Familie haben Arthur bzw. das Traktorreisen mir immer ein Ziel vorgegeben, wo es sich lohnt weiter zu Leben.

Wiedersehen nach einem Monat

Nach einer schweren OP und 1 Monat (Dezember 2018) im Spital, haben Arthur und ich uns endlich wieder. Arthur seine Begrüßung bei meiner Ankunft zu Hause war echt überwältigend. Zur Zeit bin ich noch sehr schwach auf den Füßen ( -13kg Gewichtsverlust ……) In Gedanken bin ich bereits bei unserer geplanten Soca-Tour im Juli, es wird (gesundheitlich) noch ein langer Weg aber ich werde es schaffen. Arthur hat sich bei der Krebssuche bezüglich Ausarbeitung der Krebsproben sehr gut weiterentwickelt. Melde mich wieder, wenn es etwas neues gibt.